Das Institut

Im Institut für Bewegungsbildung und Bewegungsforschung (InBuB) arbeiten Wissenschaftler und Anwender verschiedener Disziplinen und Berufe an Fragen und Themen der Bewegungsforschung.

Bewegungsphänomene werden aus einem pädagogischen Zugang heraus erforscht. Hierbei stützt sich die Arbeit unter anderem auf pädagogische Konzepte zur Förderung der Interdisziplinarität.

Das InBuB fühlt sich der Anwendungsorientierung verpflichtet und öffnet seine Projekte deshalb für Praktiker und Anwender der verschiedenen pädagogischen Felder unserer Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur.

Das Institut für Bewegungsbildung und Bewegungsforschung (InBuB) …

  • … entwickelt pädagogische Konzepte für Bewegung jeglicher Intention, jeglicher Machart und jeglichen Naturells,
  • … konzipiert treffende Lehr-/Lernmaterialien,
  • … testet innovative Bewegungs- und Spielgeräte u. a. im Hinblick auf Einsetzbarkeit in besonderen pädagogischen Handlungsfeldern und
  • … unterstützt bei der Erschließung von neuen bewegungsassoziierten pädagogischen Handlungsfeldern.

Hierbei markiert der Zusammenhang zwischen dem Begriff der „Bildung“ und dem der „Bewegung“ gewissermaßen den Kern der Instituts-Philosophie. Bewegung wird als anthropologische Grundkategorie verstanden.
Das Interesse für Themen, Ideen, Konzepte und Produkte resultiert in seiner Umsetzung in direkter Konsequenz für die Entwicklung und das Lernen. Zudem erschließen sich Verbesserungen der Bewegungs- und Lebensqualität.
Der Diskurs und die Nutzbarmachung von Wissen stehen im Vordergrund der Aufgaben und Ziele des Instituts für Bewegungsbildung und Bewegungsforschung. Der Wissenstransfer soll neben theoretischem und empirischem explizit auch erfahrungs- und praxisbezogenes Wissen in all seinen Facetten und Sinnebenen erfassen und in den Diskurs miteinbringen. Mittels empirischer Forschungsmethoden wird dieser Transfer gesichert, um im Resultat, unter Beachtung moralisch-ethischer Maximen sowie der Ganzheit des Menschen, einen interdisziplinären Konsens herauszufiltern und für die Praxis optimierte pädagogische Applikationen zu kanalisieren.

Darüber hinaus untersucht das InBuB den einschlägigen Lern- und Spielwert von Bewegungsgeräten. Die Eigenschaften und Spielmöglichkeiten der Geräte werden im Hinblick auf die bewegungspädagogischen Grundthemen analysiert. So werden beispielsweise Auswirkungen auf das motorische Gleichgewicht auf deren Korrelation mit der Entwicklung sozialen Lernens sowie auf deren Korrelation mit der Ausbildung von Aufmerksamkeit und Kreativität untersucht.
Stets werden auch anwenderbezogene Kernfragen wie die Gestaltung attraktiver Lernräume als Forschungsinteresse berücksichtigt.
Bewegungsbezogene Bildungskonzeptionen werden entwickelt, in bereits vorhandene Konzepte integriert und evaluiert.
Die wissenschaftliche Arbeit wird im Institut für Bewegungsbildung und Bewegungsforschung (InBuB) von Kolleginnen und Kollegen folgender Disziplinen getragen: Magister der Fachdidaktik für Sport und Erziehungswissenschaft, Magister der Sportwissenschaft, Sprachwissenschaft und Interkulturellen Kommunikation, Diplom-Sportwissenschaftlern und Bewegungspädagogen, Sportwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen und schließlich Lehrern, bzw. Lehrerinnen.
Die Arbeit des Kernteams am Institut wird durch den Austausch und die Beratung mit wissenschaftlichen Beiräten der unterschiedlichen humanwissenschaftlichen Disziplinen und anderen Netzwerkpartnern orientiert, geprüft und strukturell wie inhaltlich organisiert. Vor diesem Hintergrund wird einerseits die Qualitätssicherung der Arbeitsabläufe garantiert und andererseits fruchtbare Impulse für neue Projekte geschaffen.